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Manuel Tumino (Gestalt- und Körpertherapeut) vom Verein „Aufschrei“ e.V. Ortenau und zuständig für den Bereich „Prävention“ hielt, noch vor dem Lockdown, im Rahmen einer Gesamtlehrerkonferenz, einen Vortrag zu dem Thema „Sexualisierte Gewalt“. Derzeit erstellt die Schlossbergschule ein Schutzkonzept, um die Schule möglichst zu einem sicheren Ort für Kinder und Jugendliche zu machen. Unser Förderverein unterstützt uns dabei, indem er die Kosten für diesen Vortrag übernimmt.

Es ging unter anderem um Täterstrategien, die Auswirkung auf Betroffene und die Rolle der Institution Schule. Weiter wurde definiert, was sexualisierte Gewalt ist, wo sie anfängt und wo sie aufhört sowie um den Unterschied zu dem Begriff „sexueller Übergriff“. Jedes fünfte Mädchen und jeder siebte bis neunte Junge erlebe diese, bis er/sie erwachsen sind, informierte Tumino. Statistisch gesehen wären das ein bis zwei Kinder in einer Schulklasse. Täter seien zu fünfundachtzig bis neunzig Prozent Männer und zu zehn bis fünfzehn Prozent Frauen; davon werde ein Drittel aller Taten von Kindern und Jugendlichen bis 21 Jahren begangen. Fünfzig Prozent der Täter/innen kämen aus dem Bekanntenkreis, Vereinen und Schule; fünfunddreißig bis vierzig Prozent seien Familienangehörige und nur zehn bis fünfzehn Prozent fremde Personen.

Die Täter und Täterinnen suchten oft kurze, schnelle Gelegenheiten. Im Vorteil seien dabei aufgeklärte Kinder und Jugendliche, die ihre eigenen Grenzen und ihren Körper kennen und gelernt hätten, dass sie „nein“ sagen dürfen. „Verantwortlich sind immer die Täter und niemals die betroffenen Kinder und Jugendlichen“, betonte der Referent. Als Folge der Taten seien zwei Drittel aller Betroffenen danach traumatisiert. „Schutzprozesse brauchen Gemeinschaft“, meinte der Präventionsexperte.

Der Verein „Aufschrei“ Ortenau e.V. bietet bei Bedarf Beratungsgespräche an. Infos unter www.aufschrei-ortenau.de. Die kommissarische Schulleiterin Kornelia Kern bedankte sich anschließend bei Manuel Tumino für den informativen Vortrag, der unter Einhaltung von Maskenpflicht und Abstands- sowie Hygieneregeln durchgeführt wurde.

Vortrag Schutzkonzept 02